19.04.2007 

 

Vielen herzlichen Dank für die vielen Besuche und Geschenke die ich zum Abschied bekommen habe. Es hat mich sehr gefreut. Bis jetzt hat es nur einen Osterhasen überlebt, die anderen habe ich alle schon gegessen.

 

Ich bin sehr gut in mein Abenteuer gestartet. Die ersten drei Nächte verbrachte ich auf einem ganz schönen Campingplatz in Charleville-Mézières. Das liegt in Frankreich an der belgischen Grenze. Hier habe ich zum ersten Mal meine Autoeinrichtung testen können und mich an das Camperleben gewöhnen können. Die erste Nacht war noch nicht so gut, doch von Tag zu Tag schlief ich besser. Die Autoeinrichtung ist gut, da musste ich nichts ändern. Es gab nur kleine Veränderungen innerhalb der Kisten.

 

In Calais verschiffte ich dann das Auto nach Dover (England). London habe ich umfahren und in Colchester den ersten Halt gemacht. London werde ich am Schluss meiner Englandreise besichtigen. Mehr oder weniger fuhr ich dann auf Hauptstrassen der rechten Küste entlang. Ein weiterer Übernachtungsplatz lag in Cromer und Scarborough. Die Landschaft in dieser Gegend war noch nicht so toll, deshalb bin ich auch gut vorwärts gekommen.

 

An das Fahren auf der linken Strassenseite habe ich mich rasch einmal gewöhnt. Ich wurde immer wieder mit Tafeln darauf aufmerksam gemacht. Ich musste mich aber schon sehr Konzentrieren keine Kollision zu machen. Ich musste mich auch noch an die Meilen gewöhnen, denn alles ist in Meilen angegeben. Bis ich mir einen Spick machte wusste ich nicht genau wie schnell ich fahren darf. Wie schnell darf man bei 50 Meilen fahren? Das rechnen beginnt…. 50 mal 1,6… = Ja genau du hast recht, es sind Ca. 80 km/h

Die meisten Strassen sind in einem sehr guten Zustand. Am meisten stört mich aber, dass sehr selten mit Licht gefahren wird. Nicht einmal beim eindunkeln wird mit Licht gefahren. Bei meinem Auto habe ich immer automatisch Licht, ich kann es nicht abstellen, das finde ich sehr sinnvoll.

  
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
   

Nach Scarborough machte ich einen Abstecher durch den North York Moors Nationalpark. Zum wandern bin ich aber nicht gekommen, das habe ich an der Küste Nachgeholt. Von Whitby wanderte ich der Steilküste entlang Richtung Roobin Hoods Bay. Der Nebel raubte mir aber die Sicht zum Meer. Der Weg ist sehr schön. Zur einen Seite ist die Steilwandküste und zur anderen eine Schafweide nach der anderen.

In Bamburgh habe ich einen Riesengrossen Sandstrand angetroffen. Wenn das Wasser nicht so kalt gewesen wäre hätte ich gerne ein Bad genommen.

 

In Edingburgh machte ich eine Stadtbesichtigung und eine grosse Velotour. Nach Perth begann dann das Typische Schottland. Weit und Breit kein Haus und ganz schöne Landschaften. Hier bin ich richtig im Element. Solche Gegenden liebe ich.

 

Ich bin nun am Loch Ness das durch sein Monster Besucher anlockt. Die Gegend ist Traumhaft schön, nur das Wetter hat zum ersten Mal seine weinende Seite gezeigt.

 

In den nächsten Tagen werde ich wieder an die Küste nach Durness fahren. Von Dort geht es langsam Richtung Irland. Bevor ich aber nach Irland wassern werde steht noch die Skye Insel auf dem Programm.

 

Die ersten technischen Probleme habe ich schon hinter mir. Meine neue und vor allem sehr teure Daunenmatte ist bereits defekt. In Frankreich hat sie zu warm bekommen. Das ist ja echt mühsam, hätte ich noch eine Kühlbox für die Matte mitnehmen müssen? Es ist nun eine neue Matte unterwegs nach England. Die defekte Matte geht schon noch, doch beim Luft rauslassen kommen auch sehr viele Federn raus. Es sieht jeweils aus, als ob ich ein Huhn gerupft hätte.