Auf dem Icefields Parkway ging die Fahrt von den beiden Cowgirls und mir weiter bis nach Jasper. Das Wetter war allerdings alles andere als gut. Es regnete immer wieder und am 30.6 hatten wir sogar noch Schneefall! So haben wir die Bergspitzen kaum gesehen. Wir machten einige Stopps und liefen zu Wasserfällen oder Aussichtspunkten.

In Jasper wollten wir uns ein paar Tage einrichten, doch die mehr als 1200 Plätze waren allesamt reserviert. Auf dem Overflowplatz war es dafür günstiger und auch ganz schön. An einem Tag richteten wir die Wecker um uns bereits um 7 Uhr auf den Weg zum Maligne Lake zu machen. Die frühe fahrt hat sich gelohnt, denn wir sahen einen prächtigen Hirsch und auch 2 Bären. Beim Maligne Lake windete es einmal mehr, doch ich ging trotzdem wieder Kajakfahren. Ich paddelte bis zur fisherman's Bay. Auf dem Weg zurück nach Jasper waren dutzende Leute am Strassenrand. Am liebsten wäre ich durchgefahren, doch die Bärenmutter mit den zwei jungen war einfach zu süss. Der Maligne Canyon  war echt beeindruckend. Das Wasser floss durch eine tiefe Schlucht und rauschte durch Höhlen. An mehreren Stellen floss das Wasser dann wieder aus dem Berg. Die 5 Seewanderung war locker und sehr schön. Das Wasser hatte ganz tolle Farben.

 

Beim Abschied von Angelika und Anina war der Himmel so traurig wie ich. Die beiden gehen jetzt nach Vancouver Island und dann der Amerikanischen Küste entlang der Wärme entgegen.

 

 

 

 

Da ich die Berge gerne bei Sonnenschein sehen würde blieb ich noch und machte nur eine kurze Etappe. Das warten hatte sich mehr als gelohnt. Bei tollstem Wetter befuhr ich den Icefields Parkway nochmals bis zum Hector Lake und zurück. Es gab Hammer Fotos und die Berge waren sehr eindrücklich. Bei Sonnenschein sah die gesamte Strecke total anders aus. Ich genoss das Panorama und fuhr gemächlich und mit vielen Fotostopps.

 

Der Abstecher zum Cavell Lake mit dem Gletscher ist ein absoluter Geheimtipp. Die Strasse windet sich steil und kurvenreich den Berg hoch. Endlich einmal eine echte Passstrasse!

 


 

 

Über Hinton machte ich mich dann auf den Weg in den Norden. Auf der Strecke nach Grande Prairie waren einige Rehe das einzig sehenswerte. Im Superstore bukerte ich wieder Lebensmittel und Diesel um in den nächsten Wochen für alle Fälle gerüstet zu sein. Der Mackenzie Highway wurde zu beginn mit einigen Rapsfeldern aufgewertet, wurde dann aber schnell eintönig und langweilig. So spuhlte ich die 1076km von Jasper bis zur Grenze des Northwest Territories in zwei tagen ab. Die grösste Freude hatte ich in High Level, denn der Dieselpreis betrug exakt 1 Franken. Die Pizza von der Tankstelle war so lecker wie ich sie vermutlich noch nie hatte.

 
Das Fotoalbum wird laufen aktualisiert!
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