Den Silvester an der Ostsee zu verbringen war schon ganz speziell. Bei Freunden von Matthias wurden unsere Bäuche mit vielen verschiedenen Leckereien gefüllt. Es war eine sehr gemütliche Runde und auch das Essen war ausgezeichnet.

 

 

Im neuen Jahr ging die Fahrt weiter durch Dänemark. Da noch viele Kilometer auf uns zukommen werden, fuhren wir bis in den Norden auf der Autobahn durch. Es war schon dunkel als wir bei „meinem“ Leuchtturm ankamen. Der Leuchtturm von Robert Knude ziert meine Heckscheibe, deshalb musste ich einfach zu ihm gehen. Die Landschaft um ihn herum hat sich verändert und auch das Meer ist näher gekommen. In einigen Jahren wird der Leuchtturm ins Meer stürzen. Bei schönster Morgensonne lief ich zur Düne und genoss das tolle Fotomotiv.

Bevor es am Abend auf die grosse Fähre nach Norwegen ging besuchten wir noch den Leuchtturm von Hirtshals. Auf dem Leuchtturm hatten wir eine grossartige Aussicht über die Küste und das Meer. Dank der Tiefstehenden Abendsonne gab es ganz tolle Fotos.

Mit der Super Speed Fähre saussten wir mit rund 50 km/h der Norwegischen Küste entgegen. Bei Dunkelheit suchten wir anfangs Setesdal einen ruhigen Platz zum übernachten und fanden Abseits auch einen. Die Fahrt durch das Tal war sehr schön und abwechslungsreich. Die Seen waren gefroren und luden dem Ufer entlang zum Wandern ein. Das Eis war sehr dick, doch wir trauten uns nur 1-2 Meter vom Ufer entfernt darauf zu laufen und zu rutschen.

Vor gut drei Jahren parkte ich an einer verlassenen Kreuzung und kochte mir das Nachtessen. Da kam Matthias vorbei und fragte ob alles in Ordnung sei. Er überzeugte mich damals nicht in der Kälte zu schlafen und lud mich zu sich nach Hause ein. In diesem Jahr musste er mich nicht mehr auf der Strasse aufsuchen, sondern wir machten ab und hatten einen sehr schönen Abend miteinander. Das Rentiergulasch schmeckte ausgezeichnet.

Über einige verschneite Bergstrassen und Hochebenen ging die Reise immer weiter gegen Norden. Die Fahrbahnen waren oftmals vereist und mit Schnee verweht, doch der Strassendienst pflügte Non-Stop. Die Temperaturen sanken in der Nacht auch immer tiefer, bis zu -21.6°.

Trondheim habe ich für einmal nicht umfahren, sondern kurz besucht. Da Sonntag war konnten wir direkt vor dem Nidarosdom parken. Ebenfalls auf dem Programm stand der Besuch der farbigen Holzhäuser.

Spontan beschlossen wir nicht auf der E6 gegen Norden zu Fahren, sondern über die Küstenstrasse 17. Das mehrmalige Fähren fahren war jedes mal eine Freude. Nach der ersten Überfahrt entdeckten wir endlich die ersten Rentiere. Jetzt sind wir endgültig im Norden angekommen.

Der Aufstieg zum Torghatten war wegen dem Schnee anstrengend, aber sehr lohnenswert. Das gewaltige Loch mitten im Berg beeindruckte mich auch auf dieser Reise wieder. Auch lohnenswert war das Kajakfahren auf dem Meer. Sowohl das Gelände zum Einschiffen wie auch das Wetter dazu war ausgezeichnet. Ich hoffe bei den Lofoten noch weitere Paddeltouren unternehmen zu können

Inzwischen sind wir in Bodo angekommen und freuen uns nun auf  die Fährfahrt zu den Lofoten.

Das Fotoalbum wird laufen aktualisiert!

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