Da bei gutem Wetter das Morgenlicht für das Fotografieren ausgezeichnet ist stehen wir um ca. 8Uhr auf. Eine Runde ABC-DRS3 im Schlafsack darf aber nicht fehlen. Wenn die Standheizung den Wohnraum und die davor liegenden Kleider aufgewärmt hat stehen wir auf und stellen das Frühstück vor den Ausströmer der Heizung. Ohne diese Technik wäre die Milch ungeniessbar und am harten Brot würden wir uns die Zähne ausbeissen.

Sobald im Wohnraum alles seinen Platz hat und gesichert ist kann es mit der nächsten Etappe losgehen. Je nach Wetter gibt es eine grössere oder kleinere Strecke zu fahren, das entscheiden wir immer unterwegs. Immer wieder, insbesondere im Hohen Norden, sind auch Autofreie Tage eingeplant.

Wenn wir einen geeigneten Platz gefunden haben erkunden wir die nähere Umgebung zu fuss oder lesen gemütlich ein Buch. Die Schlafplätze werden immer vor Einbruch der Dunkelheit ausgewählt, denn so sieht man abgelegene Strassen und Parkmöglichkeiten besser. Der Tee und Kuchen geniessen wir immer draussen, bis es ab ca. 16.30 Uhr dunkel und sehr schnell kälter wird.

Wenn es uns zu kalt wird verkriechen wir uns in das warme Wohnzimmer und spielen auf verschiedene Arten Yatzy, lesen ein Buch, studieren die Strassenkarte oder plaudern miteinander. Das Haarewaschen und die Katzenwäsche funktioniert ganz gut und reicht bis zur nächsten richtigen Dusche aus. Mit der Zeit hat es sich ergeben dass wir unsere festen Sitzplätze haben. Wir tauschen die Plätze ab und zu, doch dann dauert alles einwenig länger. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier.

Da die Kochnische auf Martinas Seite ist kocht sie die meiste Zeit (Anmerkung Admin: aha). Die Mahlzeiten sind eher einfach, aber immer sehr lecker. Das Brotbacken haben wir noch nicht im Griff, doch wir arbeiten daran und hoffen bald besseres aus der Backstube berichten zu können.

Daniel macht die Karriere als Tellerwäscher und führt Buch über verschiedene Daten. Die Toilletenbesuche gehen meist sehr zügig voran, denn draussen ist es ganz schön frisch. Bei klarem Himmel hoffen wir auf Nordlichter oder suchen mit unserem neues Wissen aus dem Sternenbuch den Himmel nach Sternbilder ab. Sobald wir unsere Betten bereit haben und uns im Schlafsack eingekuschelt haben stellen wir die Heizung ab. Selbst bei unserer bisher kältesten Nacht von -17.8° Grad mussten wir die Heizung nicht anstellen.

Das Fotoalbum wird laufen aktualisiert!

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