Wir starteten unsere Reise an Weihnachten. Nach einem kurzen Besuch bei einem Kollegen in Urdorf fuhren wir Richtung Norden. Nach einigen Stunden Fahrt und kurz vor Sonnenuntergang fanden wir eine Parkmöglichkeit für die Nacht bei einem Sportplatz. Die Nacht war kalt, doch dank dem neuen Schlafsack für mich 'kuschlig-warm'.

 

Wie Ihr schon im ersten Abschnitt lesen könnt bin ich nicht alleine unterwegs. Für die ersten rund 70 Tage wird mich Martina Räber begleiten. Martina ist auch in Mettmenstetten aufgewachsen und besuchte mit mir die Berufsschule als Schreiner. Ich freue mich ,dass ich für die erste Zeit eine Reisepartnerin habe um viele schöne Eindrücke miteinander zu teilen. Sie hat auch diesen ersten Bericht verfasst...  

Nachdem wir das Auto am nächsten Morgen startklar gemacht hatten, wollten wir los fahren. Wir steckten jedoch im Schnee fest und mussten erst die Reifen frei räumen und das Auto anschieben ehe es weiter gehen konnte.Der nächste Übernachtungsplatz sollte für zwei Nächte sein. Da dieser nur 20 Minuten von Köln entfernt lag, fuhren wir in die Stadt um uns den Kölner Dom anzuschauen und um im Globetrotter Outdoorshop noch warme Kleidungstücke und anderes fehlendes Material einzukaufen. Der Dom hat mit seiner Grösse und all seinen Türmchen und Figuren als Zierde sehr beeindruckt. Und auch die 509 Treppenstufen hinauf in den Turm lohnten sich dank der Aussicht auf Köln.

Am Abend eröffneten wir das Yatzy Turnier, welches nun die ganzen gemeinsamen Ferien andauern wird und dessen Gesamtsieger erst Anfang März feststehen wird.

Nach weiteren Kilometern im Auto machten wir halt an der Nordsee, wo wir auch einen Platz für die Nacht fanden. Der Wind blies hier richtig kalt, so dass wir uns das erste mal in unsere warmen  Winterkleider hüllen mussten und auch der eben erst erworbene Gesichtsschutz tat seine Dienste. Obwohl das Wetter mit den Sonnenstrahlen geizte fühlten wir uns fast wie in der Arktis. Das Wattenmeer hat im Winter seinen eigenen Reiz. Der Blick über tausende von Eisauftürmungen, bevor fast am Horizont das offene Wasser kommt ist schon sehr eindrücklich. Bei diesem Anblick konnte uns der eisig kalte Wind nicht an einem mehrstündigen Fussmarsch hindern.

Gestern trafen wir bei Matthias ein und konnten bei ihm vieles erledigen. Frisch geduscht und mit sauberen Kleidern geht die Reise morgen weiter in Richtung Nord-Dänemark. Wir wünschen allen unsern Lesern ein gutes Neues Jahr und freuen uns im nächsten Bericht von Norwegen zu schreiben. 

Hier sind weitere Fotos.

Martina und Daniel

 

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