Nach einer 7 Wöchigen Wartezeit konnte ich meine Standheizung endlich abholen. Ursprünglich plante ich die kleine Heizung von Webasto (Ts 2000) zu kaufen. doch ich entschied mich dann doch für die grössere Evo 3900. Diese Gerät sind sicher zu leistungsstark, doch die Möglichkeit für die Höhenkorretur gab den Ausschlag für dieses Produkt. In Höhenlagen ab ca 1500 Meter kann ich die Dosierpumpe so dosieren dass sie auch in der duneren Luft optimal  arbeitet. wie schon beim Kauf wurde ich auch bei der Abholung von Herr Graf sehr gut beraten. Die vielen Teile und das Elektroschema sind schon etwas verwirrend, doch die kompliziertesten Arbeiten lasse ich vom Fachmann erledigen.

 

Standheizung

 

Bereits vor einer Woche begann ich mit dem Ausbauen gewisser Kompenenten der Küchenzeile um möglichst viel Platz zu haben zum Arbeiten. Als erstes baute ich das Bedienpanel ein. Da es beim aussägen staub gibt klebte ich die ganze Elektronik ab. Das Anschliessen des Kabelbaums war einfach und logisch. Fast der gesammte Samstag ging dann drauf um das Heizgerät unter dem Sitz zu montieren. Ganz genau an der vorgesehenen Stelle kamen unter der Bodenisolation Fahrzeugkabel zum Vorschein. Nach verschiedenen Platzierungsvarianten stand fest dass diese Kabel nicht bleiben können. Zur grosser Verwunderung endeten die Kabel unter dem Fahrzeug in einem grossen Stecker der aber nicht mehr weiter führt. Ich werde nächste Woche abklären für was das gut ist und ob ich dieses Teil wieder draussen montieren muss.

 

standheizung

 

Mein Arbeitgeber hat beim Metallbauer einen 30er Metallbohrer besorgt um den Durchbruch durch den Fahrzeugboden zu bohren. Mit Hilfe von Spezialwerkzeug der Firma Webasto sollte das Bodenblech flach gepresst werden. Das war gar nicht so einfach und klappte auch nicht ganz nach Wunsch. Schlussendlich nahm ich den Hammer hervor und klopfte das Blech gerade.   

 

loecher

 

Der Durchbruch für den Schlauch durch die Trennwand war wegen des sehr begrenzten Platzangebots nicht einfach zu bewerkstelligen. Da ich keinen passenden Bohrer mit 100mm Durchmesser hatte und die Stichsäge zu gross war bohrte ich eben dutzende Löcher in die Wand und machte so den Durchbruch. Nach dem Montieren der Heizung merkte ich dann dass der Originalschlauch zu wenig biegsam ist, so fuhr ich eben am Samstag Abend um 18 Uhr nochmals ins Geschäft und holte Rohre die wir für den Dampfabzug benötigen.

Bei der Firma Grafauto in Mettmenstetten lies ich das Abgassystem und die Tankentnahme anschliessen. Das Abgassystem mit dem Schaldämpfer war keine Hexerei und hätte auch von mir angeschlossen werden können. Da es aber ohne Bodengrube oder Wagenheber mühsam ist lies ich es gerne machen. Das Anschliessen der Standheizung an das Dieselsystem des Autos war dann Chefsache. Zuerst wurde die Dosierpumpe mit dem Heizgerät verbunden und dann der Anschluss an die Dieselheizung vorbereitet. Als alles bereit war trennten wir die Dieselleitung um ein T-Stück einzubauen. So ist der Dieselrücklauf vom Motor in den Tank immer noch gewährleistet und ich kann für die Dossierpumpe Most anzapfen. 

Der anschliessende Test glückte bereits beim ersten Versuch und innert kürze strömte warme Luft durch mein "Wohnzimmer"

Fotos vom Fahrzeugunterboden kommen demnächst.......

 

 

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