Vor dem gross angekündigten Schneefall, der fast ganz Europa in eine weisse Pracht verwandelt, bin ich gesund und zufrieden nach Hause gekommen. Am Montag geht es bereits wieder los mit dem Arbeiten, doch morgen ist nochmals eine Kajaktour geplant, um einwenig die Reise ausklingen zu lassen.

 

 

Nach den schönen Tagen in Helsingør stand die Region um en Isefjord auf dem Programm. Wegen Eis und noch vielen geschlossenen Campingplätzen und Touristenbüros war der Aufenthalt aber nicht allzu lange. Das war denn auch den Grund nicht noch nach Odense zu fahren, sondern wieder mit der Vogelfluglinie nach Deutschland zu verschiffen. Doch bis es soweit war genoss ich nochmals die schmucken Dörfchen und das Meer. Bei Guldborg checkte ich nochmals auf einem Campingplatz ein und erkundete die wunderschöne Küste die von der Strasse nicht einsehbar ist. Der Wind wehte ganz schön ordentlich und die Temperaturen vielen tief in den Keller. Gut eingepackt lies mich dies „kalt“ und konnte einige Kilometer unter die Füsse nehmen. In geschützten Buchten war das Wasser bis zu 50 Meter von der Küste entfernt gefroren. Nur das Pfeifen des Windes begleitete mich durch diese tolle Landschaft.

Nur wenige Kilometer weiter, bereits auf deutschem Boden hatte es gut 20cm Neuschnee. Das erfreute mich sehr, denn in Dänemark war Schnee eine Mangelware. Auf der Insel Fehmarn konnte ich endlich die Schneeschuhe auspacken und mit ihnen über Felder dem Meer entgegen laufen.

In der Lübecker Bucht galt es dann definitiv Abschied nehmen vom Meer. Ich stellte meinen Höhenmesser nochmals genau ein und warf einen grossen Stein ins Wasser mit vielen Wünschen.

  

 

Was langjährige Leser meiner Berichte erahnen lässt war auch dieses Jahr wieder der Fall. Hamburg ist eine der ganz wenigen Städte, die ich nicht umfahre, sondern immer einen Halt einlegen werde. Dank dem ich nicht mehr mit dem Zelt unterwegs bin musste ich nicht den Campingplatz fernab vom Zentrum aufsuchen, sondern konnte mich direkt an die Elbe stellen. Der Stellplatz direkt beim Fischmarkt und den Ausflugsbooten kostete nur 8.50€ und war ziemlich verlassen. Im Sommer sei hier die Hölle los, doch im Winter ist es sehr angenehm. Die Schwerpunkte waren ganz klar das Miniatur-Wunderland und das Ausrüstungshaus Globetrotter. Dieses tolle Geschäft in dem es auf  über 4000m² alles erdenkliche für Abenteuerlustige gibt konnte ich einmal mehr nicht ohne etwas gekauft zu haben verlassen.

Auch der 3. Besuch des Miniatur-Wunderland brachte mich zum staunen und bewundern. Die Anlage ist bei jedem Besuch grösser und es gibt so viele kleine Details zu entdecken dass es noch machen Besuch braucht bis man nicht neues mehr sieht. Ich bin voll Begeistert von dieser Modelanlage mit Präzisen Nachbildungen und vielen Überraschungen zum lächeln. Gehe doch mal auf ihre Homepage und lasse dich selber verzaubern.

 

 

Auf den letzten 900km surrte mein Diesel ganz leise vor sich hin und brachte mich entspannt nach Hause. Es war ein ganz anderes Fahren als auf dem Hinweg, denn es hatte deutlich weniger Lastwagen die unterwegs waren. Meinem Opel Vivaro kann ich ein grosses Lob aussprechen, denn er führte mich bei den verschiedensten Strassenverhältnissen immer souverän ans Ziel und war mit einem Verbrauch von 9,686 L/100km sehr bescheiden. Meinen Test hat er mit sehr gut bestanden, ich freue mich auf weitere Fahrten mit ihm.

Ob bei der Einrichtung noch alles hält und sich keine Schrauben gelockert haben werden in den Nächsten tagen und Wochen Kontrollen ergeben. Die Testfahrt brachte wie schon erwähnt kleinere Mängel zum Vorschein, doch das ist noch die kleinste Arbeit. Viel mehr Arbeit geben die vielen neuen Ideen die sich im Verlauf der drei Wochen ergeben haben. Ich freue mich deshalb auf den Frühling um weitere Etappen in Angriff zu nehmen.

 

Vielen Dank für Euer grosses Interesse an meinen Berichten, weitere Fortsetzungen werden bestimmt folgen…