Die letzten Tage verbrachte ich am Vänernsee beim Schloss Läckö. Dort angekommen fand ich einen sehr grossen Parkplatz vor, der im Sommer fleissig bewirtschaftet wird. Auf eine Seite war es schade, dass ich keinen total abgeschiedenen Ort auswählte, auf die andere Seite war es eine gute Bestätigung, dass ich anhand der Strassenkarte schöne Ziele ausfindig machen kann. Einen weiteren Vorteil war auch, dass ich ein beheiztes WC mit heissem Wasser zur Verfügung hatte, was ich beim Abwaschen und Geschäfte erledigen sehr schätzte.

  

Schloss 

 

Bei der Ankunft am Vänernsee blies der Wind recht Kräftig und lies das Wasser bis auf den Gehweg spritzen. Es bildeten sich schöne Eisformationen. Wie alles andere auch war das Schloss verlassen und nur von aussen anzuschauen.

 

wasser

An zwei Tagen machte ich sehr lange Spaziergänge um die Gegend genauer anzuschauen. Da der Schnee nur hauchdünn war mussten die Schneeschuhe weiter auf ihren Einsatz warten.

Am Nachmittag den 24.12 bereitete ich mich auf das Weihnachtliche Mahl vor. Ich stellte alle verfügbaren Kerzen im Camper auf um eine Weihnachtliche Stimmung zu machen. Der Zufall wollte es, dass es genau 82 Kerzen waren, das ist doch eine ganz gute Zahl. Anstatt das Fondue mit dem Fauchi (Benzinbrenner der einen rechten Lärm macht) zu machen studierte ich für eine Alternative. Mit Hilfe von 14 Kerzen, zwei Teedosen und dem Rost des Kochers konnte ich einen sehr guten Brenner machen, der ohne Lärm den Käse zum schmelzen brachte. Anstatt wie die meisten von euch das Weisswein kühl zu stellen habe ich mein Rivella warm gestellt, damit es in flüssiger form zum trinken war.

 

Weihnachten

Ich verbrachte ganz schöne Tage auf diesem einsamen Parkplatz, doch jetzt ist es wieder Zeit zum weiter reisen. Der Wind uns das Wetter hat gedreht, deshalb bin ich mir noch nicht ganz so sicher wohin ich gehen werde. Sobald Ich ein offenes Internetnetz gefunden habe und der Bericht abschickt wurde schaue ich die Wetteraussichten an und entscheide dann wie es weiter gehet. Um nicht nur im Auto zu sitzen und gestresst die gewünschte Route zu fahren habe ich Norwegen auf den nächsten Winter verschoben. Geniesse lieber noch einwenig Schweden und werde dann von Göteborg aus die Fähre nach Dänemark nehmen.